Es sollte eine kritische Woche werden – laut Wetterbericht. Aber die Tennis- und Wettergötter schlossen sich zu einer Allianz zusammen, so dass die 22. Auflage des Jugend Cups in Rutesheim und Renningen ohne Probleme ablief. Erst während der stimmungsvollen Siegerehrung weinte der Himmel – wahrscheinlich deshalb, weil der Jugend Cup schon vorbei war und sich die besten Tennis-Kids des Kontinents wieder in alle Winde zerstreuten.

Sportlich ließ der Jugend Cup 2019 nichts zu wünschen übrig. Die ITF-Konkurrenz hebt den Wert unserer Traditionsveranstaltung gewaltig an. Nicht nur Stefan Böning, der Vizepräsident und Jugendwart des Württembergischen Tennis-Bundes, sondern auch die komplett anwesende Trainerprominenz aus dem In- und Ausland lobten die Veranstaltung in Sachen Organisation, Freundlichkeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter und der sportlichen Wertigkeit über den grünen Klee. Viele Spielerinnen und Spieler verabschiedeten sich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Turniers persönlich und bedankten sich für die Wärme und Aufmerksamkeit, die Ihnen entgegengebracht wurde. Vom Interesse des Rutesheimer und Renninger Publikums völlig überwältigt war nach dem leider – nach zwei vergebenen Matchbällen – verlorenen Finale Mara Guth aus dem Porsche Junior Team, die im Juni mit Bad Vilbel Deutscher Mannschaftsmeister geworden war: „So viele Zuschauer hatten wir während der Bundesliga auch nicht alle Tage“, strahlte die 16-Jährige, die sich aber für die Einzelniederlage mit dem Sieg im Doppel revanchierte. Überhaupt die deutschen Mädchen und Jungen: Vier Einzel- und dreieinhalb Doppeltitel in insgesamt zwölf Kategorien gingen nach Deutschland.

Unmittelbar nach dem Turnier haben wir uns zusammengesetzt, um über die Zukunft des Jugend Cups zu diskutieren. Allein die Freude der Jugendlichen ist uns Ansporn genug, im nächsten Jahr noch ein Schippchen draufzulegen, an einigen Stellschrauben zu drehen und das Turnier noch besser zu machen – obwohl es nicht nur die Experten schon als bestes Europas bezeichnen.
(Peter-Michael Zettler)

Bedanken möchte ich mich bei allen unseren Helfern im Catering, im Fahrdienst, im Turnierbüro, bei der Platzpflege, im Ballkindertraining und bei den engagierten Ballkindern. In vielen Bereichen haben Renninger und Rutesheimer Mitglieder miteinander gearbeitet, auch das zeichnet das von beiden Vereinen gemeinsam ausgerichtete Turnier aus. Wir hatten viel Spaß und sehen uns alle hoffentlich bei der Neuauflage in 2020 wieder.
TSC/ro

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Nachruf

Unser langjähriges Mitglied

Armando Sergio Casagrande

ist am 2.8.2019 verstorben. 21 Jahre war er Mitglied in unserem Tennisclub.
Unser Mitgefühl und unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie.

Tennis-Sportclub Renningen