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…wenn der Ball im Eimer ist — die ers­ten Renn­in­ger Stadt­meis­ter im Ten­nis Pong

Beim TSC Renn­in­gen wur­de es am Wochen­en­de unge­wöhn­lich span­nend. Das Ten­nis-Pong-Tur­nier lock­te 26 Teams mit über 80 Spie­le­rin­nen und Spie­lern auf die Anla­ge, ins­ge­samt ver­folg­ten rund 120 Mit­glie­der und Gäs­te das Gesche­hen. Ein For­mat, das auf den ers­ten Blick ver­spielt wirkt, ent­pupp­te sich schnell als ner­ven­auf­rei­ben­der Wett­kampf mit ech­tem Tur­nier­cha­rak­ter. 

auf jeder Sei­te sechs Eimer in Drei­ecks­for­ma­ti­on, die mit Ten­nis­schlä­ger und Ball prä­zi­se getrof­fen wer­den muss­ten. Ziel: mög­lichst vie­le Tref­fer auf der geg­ne­ri­schen Sei­te lan­den – ein­fa­cher gesagt als getan. Die Teams tra­ten im Wech­sel an, jede Begeg­nung dau­er­te sechs Minu­ten. Ein kur­zer Zeit­raum, der maxi­ma­le Kon­zen­tra­ti­on ver­lang­te. 

Der Modus ori­en­tier­te sich an gro­ßen Vor­bil­dern: Zunächst eine Grup­pen­pha­se im Liga-Sys­tem, anschlie­ßend ging es im K.-o.-Format um alles oder nichts – ganz im Stil der Cham­pi­ons League. Schon in der Vor­run­de zeig­te sich, wie eng das Leis­tungs­ni­veau bei­ein­an­der lag. Vie­le Matches wur­den erst in den letz­ten Sekun­den ent­schie­den, oft mit einem ein­zi­gen Tref­fer Unter­schied. 

Mit zuneh­men­der Tur­nier­dau­er stieg die Span­nung spür­bar. „Ner­vö­ser als vor einem eige­nen Ten­nis­match“ – so beschrie­ben meh­re­re Teil­neh­mer die Atmo­sphä­re in der K.-o.-Phase. Jeder Schlag konn­te das Aus bedeu­ten. Prä­zi­si­on, Ner­ven­stär­ke und Team­ab­stim­mung waren gefragt. 

 

Im Fina­le kam es schließ­lich zum Duell zwi­schen Noah und Hei­ko ali­as Rama­Zot­tel sowie der Tom­bow­ski Fami­ly mit Anna, Tom und Uwe – ein ech­tes End­spiel auf Augen­hö­he. Bei­de Teams lie­fer­ten sich ein packen­des Match, in dem kein Ball ver­schenkt wur­de. Am Ende ent­schie­den Noah und Hei­ko das Fina­le denk­bar knapp für sich – mit nur einem Eimer Unter­schied krön­ten sie sich zum ers­ten Renn­in­ger­Stadt­meis­ter. Ein Wim­pern­schlag­fi­na­le, das dem Tur­nier einen wür­di­gen Abschluss ver­lieh. Als Beloh­nung durf­ten sich die Sie­ger über den neu­en Wan­der­po­kal und vier Tickets für die BOSS Open am Diens­tag freu­en – ein Preis, der per­fekt zum sport­li­chen Rah­men pass­te. 

Neben dem sport­li­chen Wett­be­werb über­zeug­te auch die Orga­ni­sa­ti­on. Ein gro­ßer Dank gilt dem Team rund um Phil­ipp sowie allen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern sowie Kuchen­bä­ckern, die für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf sorg­ten und das Event zu einem wei­te­ren High­light im Ver­einska­len­der mach­ten, Wie­der­ho­lung im nächs­ten Jahr garan­tiert. Unser Ten­nis-Pong-Tur­nier hat ein­drucks­voll gezeigt, wie viel Span­nung, Team­geist und Unter­hal­tung in einer krea­ti­ven Tur­nier­idee ste­cken kön­nen – und dürf­te nach die­ser Pre­mie­re kaum das letz­te sei­ner Art gewe­sen sein. Schon beim Som­mer­fest am 25.07. war­tet das nächs­te Tur­nierhighlight. 

TSC/mg