Es sollte eine kritische Woche werden – laut Wetterbericht. Aber die Tennis- und Wettergötter schlossen sich zu einer Allianz zusammen, so dass die 22. Auflage des Jugend Cups in Rutesheim und Renningen ohne Probleme ablief. Erst während der stimmungsvollen Siegerehrung weinte der Himmel – wahrscheinlich deshalb, weil der Jugend Cup schon vorbei war und sich die besten Tennis-Kids des Kontinents wieder in alle Winde zerstreuten.

Sportlich ließ der Jugend Cup 2019 nichts zu wünschen übrig. Die ITF-Konkurrenz hebt den Wert unserer Traditionsveranstaltung gewaltig an. Nicht nur Stefan Böning, der Vizepräsident und Jugendwart des Württembergischen Tennis-Bundes, sondern auch die komplett anwesende Trainerprominenz aus dem In- und Ausland lobten die Veranstaltung in Sachen Organisation, Freundlichkeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter und der sportlichen Wertigkeit über den grünen Klee. Viele Spielerinnen und Spieler verabschiedeten sich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Turniers persönlich und bedankten sich für die Wärme und Aufmerksamkeit, die Ihnen entgegengebracht wurde. Vom Interesse des Rutesheimer und Renninger Publikums völlig überwältigt war nach dem leider – nach zwei vergebenen Matchbällen – verlorenen Finale Mara Guth aus dem Porsche Junior Team, die im Juni mit Bad Vilbel Deutscher Mannschaftsmeister geworden war: „So viele Zuschauer hatten wir während der Bundesliga auch nicht alle Tage“, strahlte die 16-Jährige, die sich aber für die Einzelniederlage mit dem Sieg im Doppel revanchierte. Überhaupt die deutschen Mädchen und Jungen: Vier Einzel- und dreieinhalb Doppeltitel in insgesamt zwölf Kategorien gingen nach Deutschland.

Unmittelbar nach dem Turnier haben wir uns zusammengesetzt, um über die Zukunft des Jugend Cups zu diskutieren. Allein die Freude der Jugendlichen ist uns Ansporn genug, im nächsten Jahr noch ein Schippchen draufzulegen, an einigen Stellschrauben zu drehen und das Turnier noch besser zu machen – obwohl es nicht nur die Experten schon als bestes Europas bezeichnen.
(Peter-Michael Zettler)

Bedanken möchte ich mich bei allen unseren Helfern im Catering, im Fahrdienst, im Turnierbüro, bei der Platzpflege, im Ballkindertraining und bei den engagierten Ballkindern. In vielen Bereichen haben Renninger und Rutesheimer Mitglieder miteinander gearbeitet, auch das zeichnet das von beiden Vereinen gemeinsam ausgerichtete Turnier aus. Wir hatten viel Spaß und sehen uns alle hoffentlich bei der Neuauflage in 2020 wieder.
TSC/ro

Leider gibt es auch noch eine traurige Nachricht zu vermelden.

Nachruf

Unser langjähriges Mitglied

Armando Sergio Casagrande

ist am 2.8.2019 verstorben. 21 Jahre war er Mitglied in unserem Tennisclub.
Unser Mitgefühl und unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie.

Tennis-Sportclub Renningen

RUTESHEIM – Die ersten Titel beim Jugend Cup in Rutesheim sind vergeben: Bei den Jungs U 14 setzte sich der Pforzheimer David Fix mit einer überragenden Leistung gegen den Bulgaren Ilyan Radulov durch. Bei den gleichaltrigen Mädchen siegte überraschend Jana Stojanova (Nord-Mazedonien) gegen die favorisierte Ukrainerin Alisa Baranovska, die ihrer Gegnerin spielerisch zwar Paroli bieten konnte, aber körperlich klar unterlegen war. Das U-16-Turnier im Rahmen der European Junior Tour gewann der Lübecker Georg Eduard Israelan gegen den kleinen Russen Maxim Schukow. Der russisch-stämmige Israelan, der sich auf deutsch anfeuert und auf russisch schimpft, darf sich jetzt Internationaler Deutscher Meister nennen. Ebenso wie sein weibliches Pendent Jelena Pridankina. Die Russin siegte gegen Vianne Schwab aus dem nordbadischen Waldbronn.

Im Rahmen der ITF World Tennis Tour Juniors kämpften die etwas älteren Jugendlichen um den Einzug in die Finals. Bundesliga-Spielerin Mara Guth (Bad Vilbel) konnte sich knapp aber verdient gegen die Italienerin Sofia Roccetti durchsetzen. Die 16-Jährige aus dem Porsche Junior Team trifft heute im Finale auf die erst 15-jährige Russin Erika Andreeva, die vor zwei Jahren den Jugend Cup in der Kategorie U 14 gewinnen konnte und im Halbfinale U 18 Eva Lys (Hamburg) aus dem Porsche Junior Team klar dominierte. Sollte dem zarten Mädchen aus Krasnojarsk in Sibirien dieser Coup erneut gelingen, wäre sie die erste, die das Traditionsturnier zweimal gewinnt. Der Berliner Nino Ehrenschneider setzte sich in einem hochklassigen Match gegen den Schweizer Maurus Malgiaritta durch und trifft jetzt im Finale auf den Bosnier Nemania Malesevic, der in einer ebenfalls hochklassigen Partie den blonden Briten Felix Gill in drei Sätzen niederrang.

Die Finals finden ab 11 Uhr beim TC Rutesheim statt. Der Eintritt ist frei.

Stets aktuelle Informationen zum Turnier (Zeitpläne, Ergebnisse des Tages, Spielpläne) bis zum Wetterbericht, finden Sie auf unserer Turnierhomepage.

RUTESHEIM – Das Favoritensterben beim Jugend Cup in Rutesheim geht weiter: Gestern erwischte es beim ITF-Turnier U 18 den hoch gehandelten Franzosen Martin Breysach. Der Modell-Athlet aus dem Elsass verlor sang- und klanglos gegen Nemanja Malesevic (Bosnien Herzegowina), der gegen den Straßburger beim 6:2, 6:2 den siebten Sieg in Folge auf der ITF Tour einfuhr. Der Bosnier trifft jetzt im Halbfinale auf den Briten Felix Gill. Der Blondschopf aus Birmingham schlug den Marokkaner Ismail Saadi ebenfalls 6:2, 6:2. Der Berliner Benito Sanchez-Martinez verhinderte eine Berliner Stadtmeisterschaft, als er dem Schweizer Maurus Malgiartitta in drei Sätzen nach 3:0-Führung im entscheidenden Durchgang unterlag. Der Eidgenosse spielt jetzt gegen Nino Ehrenschneider (Berlin) um den Einzug ins Finale. Bei den Juniorinnen machte die favorisierte Mara Guth (Bad Vilbel) gegen ihre Team-Kollegin Noma Noha Akugue kurzen Prozess. In der Vorschlussrunde wartet jetzt die Italienerin Sofia Roccetti, die gegen die an 2 gesetzte Französin Julie Belgraver in zwei Sätzen gewann. Die erst 15-jährige Russin Erika Andreeva, vor zwei Jahren Siegerin bei den Mädchen 14, schlug die Waldau-Österreicherin Emily Meyer und trifft jetzt auf Eva Lys (Hamburg), sich Matilde Paoletti durchsetzte.

Bei den jüngeren Jahrgängen setzte der Pforzheimer David Fix seinen Lauf fort: Der 14-Jährige musste gegen den Tschechen Vit Kalina zwar über die volle Distanz gehen, siegte aber letztlich ungefährdet 6:1, 2:6, 6:3. Im Finale trifft der Badener auf den Bulgaren Ilyan Radulov, der wiederum den Esten Oliver Ojakaar in zwei Sätzen abfertigte.

Bei den Mädchen zeigte die erst 12-jährige Korntalerin Ann Akasha Ceuca gegen die Ukrainerin Alisa Baranovska zwar eine überzeugende Leistung, musste aber letztlich die Überlegenheit der Nummer 1 der TE-Rangliste anerkennen. Ein rein ukrainisches Finale verhinderte die an 3 gesetzte Jana Stojanova (Nordmazedonien) die der körperlich klar überlegenen Ukrainerin Daria Yesypchuk (TE in drei Sätzen das Nachsehen gab. Für die Niederlage im Einzel revanchierte sich Ann Ceuca an der Seite von Valentina Steiner (Waldau Stuttgart) im Doppel, das die beiden Mädchen überlegen gewannen.

Bei den 16-Jährigen schaffte der Lübecker Georg Eduard Israelan eine faustdicke Überraschung, als er den favorisierten Kroaten Alen Bill in zwei Sätzen besiegte. Der Endspielgegner des Nordlichts ist der Russe Maxim Zhukov, der sich gegen den Polen Gabriel Matuszewski durchsetzte. Bei den Juniorinnen spazierte Vianne Schwab aus dem badischen Waldbronn durch ein 6:1, 6:0 über die Schweizerin Maria Michaela Fiacan ins Finale, in dem sie auf die Russin Elena Prodankina trifft.

Die Finals finden ab 12 Uhr beim TC Rutesheim statt. Der Eintritt ist frei.

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RUTESHEIM – Die Traumreise ist vorbei: Favoritenschreck Georgia Pedrone verlor ihr Achtelfinale beim ITF-Turnier im Rahmen des Jugend Cups in Rutesheim gegen die Vorarlbergerin Emily Meyer, die für den TEC Waldau Stuttgart in der WTB-Liga spielt, glatt in zwei Sätzen. Nach einer kurzen Trauerphase strahlte die kleine Sizilianerin aber wieder übers ganze Gesicht. „Der Jugend Cup ist ein tolles Turnier, ich will unbedingt nächstes Jahr wiederkommen“, versprach die 15-Jährige.

Eine andere 15-Jährige darf sogar in diesem Jahr noch mindestens einmal ran. Erika Andreeva, die Siegerin der U-14-Konkurrenz von 2017 und Cover-Girl des diesjährigen Turnier-Magazins, schlug die Italienerin Beatrice Ricci in zwei Durchgängen. Ein Interview wollte die junge Dame aus Krasnojarsk in Sibirien nach dem Match aber nicht geben. „Erst nach dem Finale“, scherzte sie. Dazu muss sie allerdings heute die fesche Österreicherin aus Brand bei Dornbirn schlagen.

Das Endspiel vor Augen hat auch der Straßburger Martin Breysach. Der Modell-Athlet aus dem Elsass machte kurzen Prozess mit dem gewiss nicht schlechten Chinesen Xian Yao Zhou. Noch ist in dem Feld der 18-Jährigen niemand in Sicht, der dem jungen Franzosen den Weg zum Titel verbauen könnte – vielleicht der Russe Evgeny Philippov oder der Brite Felix Gill, der den Russen Igor Kudrashov niederrang, vielleicht auch der Deutsch-Spanier Benito Sanchez-Martinez (Berlin), der dem Italiener Leonardo Malgaroli eine Packung erteilte.

Während die von Davis Cup-Chef Michael Kohlmann aufmerksam beobachteten deutschen Jungs nicht unbedingt zu den Favoriten zählen, haben drei junge Damen aus dem Bereich des DTB die Chance, Halbfinale zu kommen – die Hamburgerinnen Eva Lys und Noma Noha Akugue und Mara Guth (Bad Vilbel), die gegen Rebeka Kern (Bernhausen) 6:3, 6:3 gewann und heute im Viertelfinale auf die attraktive und spielstarke Afro-Deutsche trifft. „Das ist etwas unglücklich, das eine von beiden ausscheiden muss”, sagte Fed Cup-Coach Dirk Dier, „aber vielleicht bekommen wir wie im letzten Jahr ein rein deutsches Finale”. Dagegen dürfte aber die starke internationale Konkurrenz einiges einzuwenden haben.

Bei den jüngeren Jahrgängen sorgte der Pforzheimer David Fix für eine Riesen-Überraschung: Der 14-Jährige fegte in Renningen den hochgehandelten und an 1 gesetzten Bulgaren Adriano Dzhenev 6:1, 6:0 vom Platz und trifft heute im Halbfinale auf den Tschechen Vit Kalina. Das andere Halbfinale bestreiten Iliyan Radulov (Bulgarien) und Oliver Ojakaar (Estland).

Bei den Mädchen sorgte die Korntalerin Ann Akasha Ceuca gegen Anastasia Ivanova für die nächste Überraschung. Allerdings profitierte sie von der verletzungsbedingten Aufgabe der Russin. Heute trifft sie im Halbfinale auf Alisa Baranovska, die Nummer 1 der europäischen Rangliste, die im bisherigen Turnierverlauf erst fünf Spiele abgeben musste. Das zweite Vorschlussrundenspiel bestreiten Jana Stojanova (Nordmazedonien) und die Ukrainerin Daria Yesypchuk.

Bei den 16-Jährigen ist mit Kim Johannes Niethammer (Böblingen) der letzte Lokalmatador ausgeschieden. Der Böblinger verlor gegen den Lübecker Georg Eduard Israelan 1:6, 2:6. Das Nordlicht trifft heute im Halbfinale auf den Turnierfavoriten Alen Bill (Kroatien).

Bei den Juniorinnen 16 treffen im Halbfinale Vianne Schwab (Waldbronn) und die Genferin Maria Michaela Fiacan aufeinander. Das zweite Vorschlussrundenspiel bestreiten Elena Pridankina (Russland) und Zuzanna Frankowska (Polen).

Heute finden alle Matches in Rutesheim statt. Der Eintritt ist frei.

zet

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RUTESHEIM – Der Jugend Cup hat seine erste Sensation: Die als Nummer 1 gesetzte Französin Giulia Morlet verlor ihr Auftakt-Match beim ITF-Turnier U 18 gegen die erst 15 Jahre alte Italienerin Georgia Pedone. Die kleine Qualifikantin lieferte der hoch gehandelten Favoritin, die bereits WTA-Weltranglistenpunkte auf dem Konto hat, das Match des Turniers. Über drei Stunden prügelten die jungen Damen die gelbe Filzkugel hin und her, ehe Pedone im Tiebreak des dritten Satzes ihren zweiten Matchball verwerten konnte. Dabei lag sie im Tiebreak bereits 2:4 zurück.

Wesentlich mehr Glück als die Französin hatte die Hessin Mara Guth (Bad Vilbel). An vier gesetzt, hatte das Mitglied des Porsche Junior Team unter den Augen von Fed-Cup-Trainer Dirk Dier alle Hände voll zu tun, um die rothaarige Engländerin Amelia Bisset 3:6, 6:3, 6:2 niederzuhalten. Wenig Mühe hatte dagegen die 15-jährige Erika Andreeva, vor zwei Jahren noch Siegerin der U-14-Konkurrenz, die 16-jährige Hannoveranerin Lilly Pauline Schultz 6:3, 6:1 niederzuhalten. Rebeka Kern (Bernhausen) hatte keine Mühe mit Anastasia Grechkina.

Bei den Jungs ließ der an 1 gesetzte Elsässer Martin Breysach nichts anbrennen: Der Reutlinger Laurent Julia Calac hatte beim 6:1, 6:1 nicht den Hauch einer Chance gegen den groß gewachsenen Straßburger, der nach dem Match ganz klar seine Ziele formulierte: „Ich will Profi werden.“ In die Siegerliste des ITF-Turniers trugen sich dennoch deutsche Spieler ein. Max Rehberg (Aschheim), der vor zwei Jahren das U-14-Finale beim Jugend Cup knapp verlor, setzte sich gegen den Tiroler Niklas Rohrer in zwei Sätzen durch. Max Viskandt (Gladbach), die Nummer 3 der Deutschen Jugendrangliste, schlug den Letten Daniel Morozov ebenfalls in zwei Sätzen. Zu den aufmerksamen Beobachtern der Junioren-Matches zählte auch der deutsche Davis Cup-Teamchef Michael Kohlmann.

Bei den jüngeren Jahrgängen hatten einige lokale Größen die Nasen vorn. Ann Akasha Ceuca (Korntal) putzte Lina Spirgath (Leimen) 6:2, 6:0 in Warmbronn vom Platz. Keine Chance hatte dagegen Anns Zwillingsbruder Luc, der gegen den top gesetzten Bulgaren Adriano Dzhenev 2:6, 3:6 unterging. Quasi direkt vor seiner Haustür schickte der Renninger Aaron Funk seinen Kontrahenten Roman Valetov zurück nach Russland. Sarah Hartel (Heidelberg) gewann gegen Luisa Schruff in zwei Sätzen.

Bei den 16-jährigen Mädchen dominierte Vianne Schwab (Waldbronn) gegen die Russin Ekaterina Prokopeva mit 6:0, 6:1. In der Altersklasse U 16 setzte sich die Pforzheimerin Pauline Hascher gegen Clara Spirgath durch.

Ab heute wird nur noch auf den Anlagen des TC Rutesheim (ITF) und TSC Renningen (Tennis Europe) gespielt. Der Eintritt auf allen Anlagen ist frei.

zet

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RUTESHEIM – Für die jüngeren Jahrgänge hat der Ernst des Turnierlebens begonnen. Und so mancher Jugendliche musste erleben, dass bei internationalen Turnieren die süßen Früchte des Sieges höher hängen als bei Provinzveranstaltungen. Andererseits beeindruckten etliche lokale Größen mit überzeugenden Leistungen. Allen voran der 13-jährige Renninger Aaron Funk, der den Sindelfinger Finnegan Heber in zwei Sätzen abservierte. Pikante Note am Rande: Die beiden Jungs sind beste Freunde. Auch Pauline Glöckner aus Böblingen überzeugte beim 7:5, 1:6, 6:2 gegen die Französin Selma Moustadi auf der ganzen Linie.

Andere im Vorfeld hoch gehandelte Talente aber schauten in die Röhre. Die 13-jährige Valentina Steiner ließ zwar ihr großes Talent aufblitzen, war aber letztlich gegen die Rumänin Nisa Vuap ohne Chance. Die Aldingerin, die für den TEC Waldau Stuttgart aufläuft, war zwar die bessere Spielerin, machte aber zu viele unbedrängte Fehler. Dennoch gehört dem zarten Mädchen mit den harten Schlägen die Zukunft. In die zweite Runde schafften es bei den Mädchen 14 auch Angelina Flachs (Biberach), Lina Spirgath (Leimen) und Sarah Hartel (Heidelberg).

Bei den 14-jährigen Jungs warf der Korntaler Luc Ananda Ceuca den Griechen Pavlos Tsitsipas mit 6:2, 6:2 aus dem Turnier. Auch Yannick Kelm (Nürnberg) gelang der Sprung ins Achtelfinale. Der in dieser Altersklasse top gesetzte Bulgare Adriano Dzhenev zeigte beim 6:0, 6:2 gegen Max Stenzer (Baden-Baden) keine Schwäche und unterstrich eindrucksvoll, weshalb er auf Platz 11 der europäischen Jugendrangliste steht. Die einheimischen Jungs konnten dagegen nur wenig ausrichten. Die beiden Stuttgarter Vincent Vohl und Constantin Barth mussten nach der ersten Runde die Segel streichen. Lediglich Barth gelang gegen den Bulgaren Iliyan Radulov ein Satzgewinn.

Viel Pech hatte bei den älteren Jungs der Stuttgarter Leon David Gerber, der gegen den an 4 gesetzten Polen Matuszewski über die volle Distanz ging, aber dann doch den entscheidenden Durchgang 6:7 abgeben musste. Besser machte es der Böblinger Kim Johannes Niethammer, der den für Renningen spielenden US-Boy Amar Tahirovic in drei Sätzen eliminierte.

zet

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RUTESHEIM – Der Startschuss zum Jugend Cup XXII in Rutesheim und Renningen (10. bis 17. August) ist gefallen. Am Samstag und Sonntag fanden die Qualifikationen für die Tennis Europe- und ITF-Turniere statt. Wie schon im letzten Jahr zeigten allerdings die Juniorinnen, wenig Bereitschaft, durch die Mühlen der Qualifikation zu gehen. Gab es noch im Vorfeld genügend Meldungen, zogen kurz vor Turnierbeginn so viele zurück, so dass es weder bei den 14- noch bei den 16-jährigen Mädchen für ein Quali-Turnier reichte. Schuld an dem Dilemma hat sicherlich auch der Deutsche Tennis Bund, der in der Qualifikation internationaler Turniere keine Ranglistenpunkte vergibt. Viele deutsche Spielerinnen und Spieler melden offensichtlich lieber bei irgendwelchen Dreitage-Turnieren, bei denen es um deutsche Ranglistenpunkte geht, anstatt sich mit internationaler Konkurrenz zu messen. So waren die Jungs – in den allerdings ebenfalls stark dezimierten Feldern – unter sich. Während es bei den Jungen 14 keine Überraschungen gab, mussten bei den 16-Jährigen einige gesetzte Spieler passen. So hatte der an zwei gesetzte Schweizer Kiran Klaesi keine Chance gegen den Ludwigsburger Aaron Anton. Und auch der Münchner Felix Arp, an Position vier gesetzt, machte gegen den Österreicher Valentin Werner nur zwei Spiele.

Auch die Lokalmatadore schlugen sich in der Qualifikation beachtlich. Luc Ananda Ceuca aus Korntal, anzwei bei den 14-Jährigen gesetzt, ließ dem Westfalen Linus Johan Sparding nur wenig Luft zum Atmen. Und der an 3 gesetzte Ludwigsburger André Nemeth gönnte dem Ukrainer Artyom Mukhtarulin im Quali-Finale gerade mal zwei Spiele. Ebenfalls fürs Hauptfeld qualifiziert haben sich bei den 14-Jährigen der Sachse Dennis André Dutine (Mildenau), Caan David Grüneberg (Hannover), Fynn Kirschner (Michelstadt), Arne Magnus Knott (Hainsacker) und Finnegan Heber aus Sindelfingen. Bei den 16-Jährigen kamen von den Deutschen Aaron Anton (Ludwigsburg), Tom Gutermann (Schwendi), Leon Gerber (Weissenhof Stuttgart) und Marc Mail (Bochingen) durch.

Die ITF-Qualifikation musste wegen Regens unterbrochen werden und war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet. Ins Quali-Finale haben es immerhin der erst 16-Jährige Andre Steinbach (Oberweier), Noah Schlagenhauf (Stuttgart Vaihingen) und sein Clubkamerad Jan Finckh geschafft. Bei den Juniorinnen steht Lilly Pauline Schulz (Schwalbach) kurz vor dem Einzug ins Hauptfeld. Heute (ab 9 Uhr) sollen die Hauptfelder auf den Anlagen des TC Rutesheim (ITF), TSC Renningen (TE U 16) und Warmbronn (TE U 14) stattfinden. Der Eintritt ist frei.

zet

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Sportlerinnen und Sportler aus 36 Nationen am Start / Wild Cards für Lokalmatadore

Der Jugend Cup XXII in Rutesheim und Renningen (10. bis 17. August) erfreut sich weltweit größter Beliebtheit. Gemeldet haben Sportlerinnen und Sportler aus 36 Nationen haben für die drei Altersklassen des Traditionsturniers, das am Samstag mit der Qualifikation der 14- und 16-Jährigen beginnt. Dabei sind die „üblichen Verdächtigen“ aber auch Jugendliche aus Äthiopien, Australien, Israel, Japan, Marokko und der Mongolei wollen sich in Rutesheim, Renningen und Warmbronn mit der Crème de la crème des Jugendtennis messen. Das stärkste Kontingent der über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellt naturgemäß das Gastgeberland Deutschland. Zahlenmäßig zweitstärkste Nation ist Russland mit 22 gemeldeten Spielerinnen und Spielern, danach kommen Frankreich (17), Italien und Österreich (14), Polen (12) und überraschenderweise die USA mit elf jungen Tennis-Cracks

Neben den internationalen Jung-Stars kommt aber auch der lokale Tennisnachwuchs nicht zu kurz. So hat die sportliche Leitung um Manne Lars-Johan Long in Absprache mit dem Deutschen und Württembergischen Tennis-Bund bei den Boys 14 Wild Cards an Aaron Funk (Renningen) und Mathis Dahler (Bernhausen), bei den Boys 18 an Liam Gavrielides (Bietigheim) und Tobias Rief (Doggenburg Stuttgart) sowie bei den „großen“ Mädchen an Rebeka Kern (Bernhausen) und Marisa Schmidt (Karlsruhe) vergeben. Direkt für die entsprechenden Hauptfelder qualifiziert sind die Stuttgarter Constantin Barth (TC Weissenhof) und Vincent Vohl (STG Geroksruhe), David Fix (Pforzheim) bei den Boys 14, bei den gleichaltrigen Mädchen Ann Akasha Ceuca (Korntal), Valentina Steiner (Waldau Stuttgart) und Pauline Glöckner aus Böblingen. In der älteren Altersklasse treten Pauline Hascher (Pforzheim) und Samra Havidovic (Sindelfingen) im Hauptfeld U 16 an. Sollte, wie bereits abzusehen ist, die Qualifikation mangels Meldungen ausfallen, würde noch Katharina Lücke (Böblingen) dazukommen. Bei den 16-Jährigen ist der Böblinger Kim Johannes Niethammer dabei, der entweder im Hauptfeld U 16 oder in der Qualifikation U 18 spielt.

Bei den großen Jungs ist dank diverser Absagen ein junger Mann ins Qualifeld gerutscht, der nicht nur in der Qualifikation den Hecht im Karpfenteich spielen könnte: Der Karlsruher Max Hartenstein lebt seit seinem 16. Lebensjahr in den USA, spielt in Boston College-Tennis und hat deshalb in Deutschland keinen Ranglistenplatz mehr. Bevor es ihn über den großen Teich zog, stand der Badener in den Top 10 seiner Altersklasse.

Die Qualifikationsturniere (U 14 und U 16) beginnen am Samstag um 9 Uhr und finden komplett auf der Anlage des TC Rutesheim statt. Die ITF-Qualifikation startet am Sonntag ebenfalls in Rutesheim. Der Eintritt ist frei.

zet

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Ein enttäuschender Saisonabschluss bei den Aktiven: trotz einer erneut stark aufspielenden ersten Herrenmannschaft, die in Herrenberg keinen einzigen Punkt abgab, blieb das Happy End aus. Die Schiedskommission hat unseren Einspruch gegen das Spielergebnis vom 30.6. abgelehnt. Somit ist der Cannstatter TC2 wenig ruhmreich und sportlich fragwürdig aufgestiegen.
4:5 lautet das letzte Spielergebnis unserer ersten Damenmannschaft beim Aufstiegsspiel in Urbach. Eine Absage am Vortag des Spiels der in entscheidenden Begegnungen eingesetzten Ausländerin war gegen die Urbacher Damen, die ihre Top-Spielerin an Bord hatten, nicht zu kompensieren. Das war der dritte Anlauf zum Sprung in die Oberliga, aber so knapp war es noch nie. Schade!
Gute Nachrichten vom letzten Spieltag gibt es aber auch. Herren 40 schafften am letzten Spieltag mit einem knappen 3:3 Sieg den Sprung in die Oberligastaffel. Bei insgesamt 7 Spielen waren am Aufstieg auch viele Ersatzspieler beteiligt. Da hatte Mannschaftsführer Frank Wiehe viel zu organisieren, aber letztlich ein gutes Händchen. Herzlichen Glückwunsch!
Erfolgreich war auch die erste Knabenmannschaft mit ihrem souveränen Aufstieg in die Kreisklasse 1.   In allen Verbandsspielen wurde insgesamt nur ein Match verloren und damit gratulieren wir Freddy, Henri, Joel, Maxi und Tim sehr herzlich.


12 Jugendmannschaften waren für den TSC Renningen in der Sommerrunde im Einsatz und damit waren wir in allen Altersklassen vertreten. Unsere Junioren 1 und 2, sowie die U12 1 belegten einen sehr guten 2. Platz und auch unsere Jüngsten erzielten mit den U10 und U8 Mannschaften tolle Ergebnisse. Lediglich der Abstieg unserer Juniorinnen 1 und die Spielbereitschaft bei den Juniorinnen 2 trüben den positiven Sommer. Durch den altersbedingten Umbruch in der ersten Mannschaft war aber schon im Vorfeld klar, dass ein Verbleib in der Bezirksoberliga ein schwieriges Unterfangen sein würde.
Wir danken allen Spielerinnen/Spielern und den unterstützenden Eltern für ihren Einsatz und wünschen allen schöne Ferien. (Bericht Jugend St. Rothacker)

Alle Spielergebnisse des letzten Spielwochenendes kompakt:

Knaben 1 – Gärtringen6:0
Knaben 2 – Cannstatter TC3:3 gew.
Mädchen – Holzgerlingen1:5
Junioren 1 – Degerloch5:4
Juniorinnen 1 – Cannstatter TC4:5
Juniorinnen 2 – Weil der Stadt0:9
Herren 30 – Kusterdingen0:9
Herren 40 – Nürtingen3:3 gew.
Herren 50 1 – Magstadt4:5
Herren 50 2 – Dagersheim4:2
Herren 60 – Erdmannhausen3:3 gew.
Damen 50 – Aidl./Deufringen6:3
Damen 60 – Linsenhofen2:4
Herren 1 – Herrenberg9:0
Herren 2 – Leonb./Eltingen8:1
Herren 3 – Weilimdorf5:4
Damen 1 – Urbach4:5
Damen 2 – Möhringen7:2
Damen 3 – Rutesheim0:6
Hobby Damen – TC Weissenhof4:2
Hobby Herren – TC Weissenhof

5:1

 

 

Urlaubsbedingt gibt es heute leider nur die Ergebnisse der Mittwochspiele.

KIDs Cup U12/1 – Weil der Stadt
3:3 verl.
KIDs Cup U12/2 – Sindelfingen
1:5
Herren 70 1 – Vaihingen
1:5
Herren 70 2 – Dätzingen
2:4

Beide KIDs Cup U12 Mannschaften haben die Saison auf einem hervorragenden zweiten Platz abgeschlossen. Das ist ein toller Erfolg zu dem wir allen Kindern herzlich gratulieren.
Grund zum Feiern hat auch die zweite Herren 70 Mannschaft. Das erste Jahr in der Bezirksstaffel haben die Ex-Hobbyherren mit einem sicheren Platz in der Tabellenmitte abgeschlossen. Gespielt haben Peter Pelzeter, Wilfried Helbich, Martin Hees, Günter Schmitt, Jürgen Moll, Viktor Strehle, Willi Höschele und Fred-Holger Günther. Für die erste 70-er Mannschaft hat es leider nicht gereicht und sie verlassen die Oberligastaffel.
Steigen unsere Damen 1 im dritten Anlauf in die Oberliga auf? Diese spannende Frage wurde am Sonntag in Urbach aufgelöst und ich werde darüber in der kommenden Woche berichten. Beide Mannschaften gehen ohne Niederlage in dieses Spitzenspiel.
Und schaffen die Herren 1 den sofortigen Aufstieg zurück in die Bezirksoberliga? Nach den finalen Sonntagsspielen ist hier aber leider noch nicht alles klar. Das Spiel gegen den Cannstatter TC2 vom 30.6. wird zwei Tage später vor der Schiedskommission des WTB verhandelt. Es ist sehr schade, wenn der Aufstieg einer Mannschaft am grünen Tisch und nicht sportlich auf dem Platz entschieden wird.
In der nächsten Woche folgt dann die Auflösung dieser zwei spannendsten Fragen der Saison mit allen noch fehlenden Spielergebnissen. TSC/ro